Karfreitag

Die Glocken schweigen. Der Altar ist leer geräumt. Nur eine Dornenkrone erinnert an die Klage und die Not des ersten Karfreitag: Jesus, Sohn Gottes, Träger aller Hoffnung auf eine neue Welt, stirbt qualvoll am Kreuz. Zurück bleiben Furcht, Erschrecken und Trauer…

Bild: Alex Stahlmann
Johann Gottlieb Janitsch: Sonata da Camera g moll, Adagio
(O Haupt voll Blut und Wunden)

Die Geschichte des ersten Karfreitag erzählt das Johannesevangelium so:

Lesung aus dem Johannesevangelium, Kapitel 19, Verse 16-30

Heute bleiben wir vor dem Kreuz stehen. Sehen hin. Kommen ins Gespräch mit dem, der leidet. In Worten und Musik versuchen wir zu fassen, was der Tod des Jesus von Nazareth mit uns zu tun hat. Mit dem, was uns im Leben verzweifeln lässt. Dabei begleitet uns ein altes Passionslied aus dem Gesangbuch, das die Melodie eines Liebeslieds hat.

Podcast zu „O Haupt voll Blut und Wunden“

Musik: Armin Buder, Hedwig und Christian Hessler, Alex und Christiane Stahlmann.

Sprecherin: Christiane Stahlmann

Wer das Lied selbst mitsingen möchte, wird hier von Organistin Sinje Mühlich begleitet:

EG 85 O Haupt voll Blut und Wunden

An Karfreitag und Karsamstag ist die Lukaskirche von 10 bis 18 Uhr für Stille, Gebet und Nachdenken geöffnet. Kinder und Erwachsene finden verschiedene Anregungen im Kirchenraum.

Nach oben scrollen