Sonntags auf dem Sofa

Der Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten erzählt vom Warten: Jesus hat sich gen Himmel verabschiedet. Er ist weg. Aber der Tröster, der Heilige Geist, den er versprochen hat, ist noch nicht da. Und jetzt? Was macht man in so einem Leben „dazwischen“, wenn das Alte nicht mehr gilt und das Neue noch nicht angefangen hat? Gedanken und Lieder vom Warten, Erinnern und Bitten.

Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten gibt es ein Lied, das von Himmelfahrt erzählt:

EG 561 Wir feiern deine Himmelfahrt

Und eins, das schon um den Geist von Pfingsten bittet:

EG 136 O komm, du Geist der Wahrheit

Beide Lieder hat Sinje Mühlich an der Orgel der Lukaskirche eingespielt.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Himmelfahrt – runter vom Sofa!

Vierzig Tage nach Ostern ist es so weit: der auferstandene Jesus ruft seine Freundinnen und Freunde ein letztes Mal zusammen. Vierzig Tage lang ist er ihnen auch nach seinem Tod noch einmal begegnet, hat mit ihnen geredet, gegessen, gefeiert, sie begleitet. Jetzt ist es Zeit Abschied zu nehmen. Abschied zu nehmen davon, Jesus greifbar und sichtbar vor sich zu haben. Aber Jesus verspricht: Ich bleibe bei euch, an allen Tagen, auch wenn Ihr mich nicht mehr seht. Davon erzählt die Bibel in der Geschichte von Himmelfahrt. Sie fordert uns auf, in den Himmel zu schauen – und auf die Menschen um uns herum. Abschied zu nehmen und neu zu beginnen. Über den Horizont zu schauen und auf das, was uns vor den Füßen liegt.

Und das alles unter freiem Himmel!

Acht Mitmachstationen – an der Lukaskirche, an der Pfarrkirche Maria Heimsuchung, an der Josefskirche und zwischen den Kirchen lassen einzelne Momente dieser Geschichte erfahrbar werden. Sie sind zwischen 10 und 18 Uhr zugänglich. Machen Sie, macht einen Spaziergang zu allen oder ausgewählten Stationen. Allein, zu zweit oder als Familie. Von Station zu Station gibt es einen Hinweis, wo es weitergeht. Oder Sie werfen einen Blick auf den Übersichtsplan in der Lukaskirche (im Kirchenraum und auf dem Vorplatz) oder in der Kirche Maria Heimsuchung.

Bitte denken Sie an den nötigen Abstand zu anderen Menschen an den Stationen und an einen Mund-Nase-Schutz. Ihnen und Euch einen gesegneten Weg!

Sonntags auf dem Sofa

Die Sonntage nach Ostern haben alle so ermutigende Namen: „Jubilate“ – „Jubelt!“. „Kantate“ – „Singt!“. Und heute „Rogate“ – „Betet“. An diesem Sonntag geht es ums Beten. Um den Dialog, das Gespräch mit Gott und die Verheißung, die sich damit verbindet: Gott hört uns, wenn wir mit ihm reden. Die Andacht zum Hören stammt heute von Prädikant Dieter Großmann, der auch den Gottesdienst in der Lukaskirche hält.

Andacht zum Sonntag Rogate

Sinje Mühlich hat an der Orgel der Lukaskirche zwei Lieder zum Mitsingen eingespielt.

Ein schwungvolles Morgenlied:

EG 334 Danke für diesen guten Morgen

Und einen meditativen Liedruf, den man gut viele Male hintereinander singen und summen kann.

EG 700 Bleibet hier und wachet mit mir

Zum digitalen Kindergottesdienst, diesmal von einem Schiff in Bremen, geht es hier: http://kirchemitkindern-digital.de

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Kantate – Singt! Spielt! Macht Musik! „Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder“, so singt und betet jemand im Psalm 98, der diesem Sonntag seinen Namen gegeben hat. Heute singen wir tatsächlich wieder in der Lukaskirche – aber noch hinter einem Mund-Nasen-Schutz und mit viiiel Abstand voneinander. Und mit viel weniger Menschen als ursprünglich mal gedacht: an diesem Sonntag wollten wir nochmal Konfirmation feiern.

Trotzdem singen wir heute, in den Kirchenbänken und frei und fröhlich auf dem Sofa. Denn Musik, die „beste Gottesgabe“ (nach Martin Luther), die bewegt. Egal ob wir nur zuhören, trällern, summen, schmettern oder brummen.

Ansprache zum Sonntag Kantate
Foto: R.Zerpies

Die passende Musik zum Mitsingen, von Organist Fabian Heß gespielt und im heutigen Gottesdienst aufgezeichnet, finden Sie hier:

EG 501: Wie lieblich ist der Maien
EG 272: Ich lobe meinen Gott

Wenn Sie Lust haben in die Lieder reinzuhören, die unseren Konfirmandinnen wichtig sind, finden Sie die Übersicht hier:

Auch die Konfikunstwerke der Konfirmandinnen sind im nächsten Beitrag nochmal zu sehen.

Und hier geht es zum Kindergottesdienst digital, heute aus der württembergischen Kirche:
www.kirchemitkindern-digital.de

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag, bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

So sieht die Lukaskirche aus, wenn alles vorbereitet wird für einen großen und festlichen Konfirmationsgottesdienst. Wie gerne hätten wir den heute mit den ersten acht von insgesamt vierzehn Jugendlichen gefeiert!

Foto: Karoline Glasow

Die Konfirmationen holen wir hoffentlich im September nach. Gottesdienst feiern wir trotzdem – wenn auch wieder mit der Pfarrerin in der Kirche und Ihnen und Euch zuhause auf dem Sofa!

Hier gibt es etwas zum Zuhören:

Unsere Organistin Sinje Mühlich hat wieder zwei Lieder zum Mitsingen eingespielt.

Ein Lied, das wir oft bei der Konfirmation singen – mit der Melodie eines Osterlieds und Worten voller Zuversicht:

EG 614: Von Gott kommt diese Kunde , mit Pascal Mühlich, Trompete

Dieses Lied musste die Pfarrerin in ihrer Konfirmandenzeit auswendig lernen. Es passt zur biblischen Lesung vom Weinstock und den Reben:

EG 406: Bei Dir Jesu will ich bleiben

Ab Sonntag, dem 10. Mai werden wir wieder einen kurzen Gottesdienst in der Kirche feiern können – allerdings noch mit strengen Auflagen. Mehr dazu bald auf dieser Seite!

Nur die Kirche mit Kindern muss noch länger Pause machen. Die bleibt erreichbar unter www.kirche-mit-kindern.de

Übrigens: alle Beiträge von „Sonntags auf dem Sofa“ seit Ende März finden sich unter dem Menüpunkt Gottesdienst / Sonntags auf dem Sofa und bleiben dort auch zum Nachhören erhalten.

Hier unten gibt es auch nochmal die Konfikunstwerke der Jugendlichen, die heute Konfirmation gefeiert hätten.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

So viele Schäfchen…

… sind zu Lucy in die Lukaskirche gekommen. Vielen Dank!

Die Schäfchen haben es gut – sie dürfen alle zusammen in einer Bank sitzen. Wenn wir ab dem 10.Mai wieder in der Lukaskirche zum Gottesdienst zusammen kommen dürfen, dann werden wir sehr viel mehr Abstand voneinander halten müssen. Wir sind gerade dabei heraus zu finden, was und wie das in der Lukaskirche gehen kann. Über die Bedingungen, wie wir miteinander Gottesdienst feiern können, informieren wir Sie und Euch rechtzeitig auf dieser Seite.

Bis dahin treffen wir uns auf jeden Fall noch „Sonntags auf dem Sofa“.

Sonntags auf dem Sofa

„Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln.“ Der Anfang von Psalm 23 gehört zu den berühmstesten Texten der Bibel. Und die Vorstellung von Gott oder Jesus als einem guten Hirten, der sich aufmerksam und fürsorglich um seine Herde, die Menschen kümmert, gehört zu den ältesten Bildern von Gott. Jesus sagt von sich selbst: „Ich bin der gute Hirte“. Was heißt das, zu diesem Hirten zu gehören? Dazu gibt es Gedanken, Lieder und etwas zum Mitmachen.

Lammfromm sein?

Und wo sind die anderen Schafe?

Das Schaf auf diesem Bild heißt Lucy. Sie besucht gerade die Lukaskirche. Aber die Kirche ist so leer. Wo sind nur alle anderen „Schäfchen“, die auch zur Lukasgemeinde gehören? Lucy will nicht alleine bleiben. Deshalb:

Malt, bastelt, zeichnet ein Schaf. Macht einen Spaziergang zur Lukaskirche. Sucht nach Lucy. Wenn Ihr sie gefunden habt, dann setzt, stellt, legt Eure Schäfchen dazu. Vielleicht wollt Ihr auch Euren Namen dazu schreiben? Dann sehen alle, wieviele „Schäfchen“ des guten Hirten es hier in Bubenreuth gibt!

Das Lied, das zum „Sonntag vom Guten Hirten“ passt, hat vor ungefähr 300 Jahren eine junge Frau geschrieben: Henriette von Hayn. In unseren Ohren klingt ihre Sprache heute süß und kitschig. Damals war es eine Revolution. Mehr dazu in der Andacht oben. Hier kann man mitsingen:

EG 593: Weil ich Jesu Schäflein bin
Sinje Mühlich, Orgel

Und ein Loblied geht immer!

EG 316: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren
Sinje Mühlich, Orgel

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

„Wie die neugeborenen Kinder“ sollen wir sein, so sagt es der Name des ersten Sonntags nach Ostern. Auf Latein: „Quasimodogeniti“. Aber was, wenn ich mich gerade nicht wie neu geboren fühle, sondern eher müde und erschöpft? Dazu hat der Prophet Jesaja einen Rat.

Lektor Arndt Freytag hat für diesen Sonntag die Andacht eingesprochen, Sinje und Pascal Mühlich haben die Musik gemacht.

Andacht zu Jesaja 40, 26-31
Foto: Arndt Freytag
EG 112: Auf, auf mein Herz mit Freuden
EG 117: Der schöne Ostertag

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Ostermontag – Runter vom Sofa!

Es ist immer noch Ostern!

Heute gibt es allerdings nichts zum Zuhören. Denn so unterschiedlich die biblischen Ostergeschichten auch sein mögen, in einem sind sie sich ziemlich einig: den Auferstandenen, den trifft man draußen. Maria Magdalena hat ihn im Garten getroffen. Gut, nicht in ihrem eigenen, sondern in dem des Grabbesitzers Josef von Arimathäa. Aber draußen im Garten. Und die beiden Jünger, die sich auf den Weg nach Emmaus gemacht haben, die haben den auferstandenen Jesus beim Spazierengehen getroffen. Als Mitwanderer.

Also: wenn Sie die Osterbotschaft hören oder sehen wollen, dann gehen Sie raus. Allein oder zu zweit, ganz egal. Und dann Augen auf! Wer weiß, wer oder was Ihnen und Euch da begegnet… Denken Sie für sich oder miteinander darüber nach: „Ostern, das ist für mich, wenn…“ „Auferstehung, das ist für mich wie…“ „Meine schönste Osterbotschaft heißt:… “

Bringen Sie, bringt Euren österlichen Gedanken an die Lukaskirche. Im Atrium neben der Kirche ist eine lange Leine aufgespannt. Und da ist Platz für Ihre und Eure Osterbotschaften und Grüße. Man kann etwas dazu hängen. Oder sich eine Osterbotschaft von der Leine pflücken und mit nachhause nehmen.

Ich wünsche Ihnen und Euch viele österliche Begegnungen!

Wenn Sie dann abends genug frische Luft getankt und österliche Gedanken mit anderen ausgetauscht haben, dürfen Sie sich auch gerne wieder auf das Sofa begeben und den Tag um 19 Uhr mit einem Ostermontagsgottesdienst von HolyDaysUnited abschließen. Unter dem Motto „Gemeinde. Vernetzt. Erleben.“ wurde bei diesem Projekt die Vision eines Gottesdienstes, der Gemeinden und einzelne Personen aus ganz Deutschland zu einer großen Gottesdienstgemeinschaft vernetzen soll, in die Tat umgesetzt. Über folgenden Link sind Sie herzlich eingeladen, diesen Gottesdienst von zuhause aus mitzufeiern und sich auch selber – zum Beispiel durch Gebetsanliegen – einzubringen: http://sublan.tv/gottesdienste/#/events/196/attendee

Mehr Informationen über das neu ins Leben gerufene Projekt finden Sie hier: https://holy-days-united.de 

Ostersonntags auf dem Sofa

Henry Purcell – Trumpet Tune
Pascal Mühlich – Trompete, Sinje Mühlich – Orgel

Wenn Sie jetzt so gegen 10 Uhr die Glocken läuten hören… dann sollten Sie vom Sofa noch einmal aufstehen. Denn:

Wir bringen die Osterbotschaft zum Klingen!

Um 10 Uhr läuten die Glocken der Lukaskirche, der Pfarrkirche Maria Heimsuchung und der Josefskirche für unsere ökumenische Osteraktion: # OsternvomBalkon. Um 10.15 Uhr soll es ein vielstimmiges „Christ ist erstanden“ geben. Nehmen Sie sich Ihr Gesangbuch (Nummer 99, im Gotteslob Nr. 318), gehen Sie in den Garten, auf die Terrasse oder vor die Haustür. Singen oder spielen Sie „Christ ist erstanden“, alle drei Strophen. Wenn Sie oder Ihre Nachbarn selbst nicht Musik machen können, lassen Sie sich von Trompete und Orgel auf dieser Seite unterstützen. Stellen Sie sich notfalls mit dem Smartphone ans Fenster! In ganz Deutschland werden am Ostersonntag Menschen so miteinander musizieren – denn mit einem Aufruf zu dieser Aktion endet auch der Ostergottesdienst im ZDF.

EG 99: Christ ist erstanden
Osterkerze: Rita Tiemann

Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!

Haben Sie schon gesungen? Dann gibt es hier etwas zum Zuhören:

Die Ostergeschichte, für Große und Kleine erzählt nach dem Markusevangelium

Was haben Ostereier, Osterhasen, Glocken und Lichter mit der Auferstehung zu tun? Ein paar Gedanken von Pfarrerin Christiane Stahlmann.

Was Ostereier und Kerzen mit der Auferstehung zu tun haben

Noch ein Osterlied zum Mitsingen: „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“. Wer an Ostern schon mal in der Lukaskirche war, der weiß, dass man bei jedem „Halleluja“ einen österlichen Freudensprung in die Luft machen kann.

EG 100: Wir wollen alle fröhlich sein

Hier gibt es noch eine weitere Ostergeschichte zum Vorlesen und einen Bastelvorschlag:

Falls Ihr beim Spazierengehen an der Lukaskirche vorbei kommt, könnt Ihr mal kurz ins „Atrium“ neben der Kirche schauen. Vielleicht lässt sich da was finden…

Ostermontag lohnt es sich übrigens auch hier wieder vorbei zu schauen.

Ihnen und Euch fröhliche und gesegnete Ostern. Bleibt behütet!

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