Sonntags auf dem Sofa

Eine Melodie, die schon mehrfach den Atlantik überquert hat. Sechzehn Zeilen, die an biblische Geschichten vom Auszug aus Ägypten bis zu Pfingsten erinnern. Eine kleine Theologie des Segens: all das steckt in dem Lied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“. Auf dem Weg in die Sommerferien (und in die Sommerpause von „Sonntags auf dem Sofa“) begleiten die Worte und Töne des Liedes wie ein Reisesegen.

Podcast zum Lied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“

Melodie und Text des Liedes finden sich im Gesangbuch unter der Nummer 171, und auch hier. Organistin Sinje Mühlich hat alle vier Strophen zum Mitsingen eingespielt:

EG 171 Bewahre uns Gott

Noch Lust auf ein sommerliches Morgenlied? Dann ist „Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne“ das Richtige. Text und Melodie sind hier zu finden.

EG 444 Die güldene Sonne

Über vierzig Mal haben wir Sie seit November an dieser Stelle mit Gedanken zum Zuhören und Liedern zum Mitsingen, mit Bildern und Anregungen am Sonntag begleitet. Ab August macht „Sonntags auf dem Sofa“ eine Pause. Die Lukaskirche bietet wieder genügend Platz um entspannt miteinander Gottesdienst feiern zu können. Zwar noch mit Maske und ein bisschen anders als gewohnt, aber wieder an einem Ort zusammen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen rund um die Kirche – und um ein Wiederhören an dieser Stelle, wenn es wieder nötig wird.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Runter vom Sofa!

Diesen Sonntag feiern wir unseren Gottesdienst unter freiem Himmel: um 10.30 Uhr auf der Seuberth-Wiese, hoch über den Dächern von Bubenreuth. Der Zugang erfolgt über den Weg an der Waldstr. 27.

Wieder mit vielen gemeinsam Gottesdienst zu feiern, den Klängen des voll besetzten Posaunenchors zu lauschen, draußen ohne Maske in das Gesicht des Menschen neben mir schauen zu können – viele haben diesen Moment herbei gesehnt. Anderen ist dabei noch nicht ganz wohl, sie schätzen den Abstand und das Zusammensein mit nur wenigen Menschen immer noch sehr. Wie können wir mit all diesen unterschiedlichen Erfahrungen und Bedürfnissen gut miteinander leben? Darüber denken wir nach und das probieren wir aus.

Diesmal gibt es den Gottesdienst nur live zu erleben. Nächsten Sonntag ist „Sonntags auf dem Sofa“ zum Zuhören und Mitsingen noch einmal wie gewohnt hier zu finden. Mit dem Beginn der Sommerferien wird dann auch „Sonntags auf dem Sofa“ eine Pause machen.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Konfirmation auf dem Sofa

Das ist schon immer ein besonderer Anblick: zehn Jugendliche, die mit ernsten und aufgeregten Gesichtern in die Lukaskirche einziehen. Die Mädchen in hübschen Kleidern, die Jungs das erste Mal im Anzug. Erwachsen sehen sie aus – und erwachsen werden sie ja auch, wenn sie bei ihrer Konfirmation „Ja!“ sagen zu ihrer Taufe. Wenn sie nun selbst Verantwortung übernehmen für ihren Weg mit Gott. Und zugleich können sie die Ermutigung durch Gottes Segen noch gut gebrauchen. Jeder und jede hört noch einmal ganz persönlich Gottes Zusage: Ich bin für Dich da und begleite dich, was auch immer kommen mag.

Wie schade, dass heute nur geladene Gäste zu den Gottesdiensten in die Lukaskirche kommen können. Für alle, die zuhause bleiben müssen, gibt es hier den Konfirmationsgottesdienst von 9 Uhr als Live-Aufnahme zum Nachhören und Mitfeiern:

Mitschnitt des Konfirmationsgottesdienstes (9 Uhr)

Sie sind nicht fein angezogen, sondern haben sich „Sonntags auf dem Sofa“ in der bequemen Lieblingshose angehört? Gut so – nach der Konfirmationspredigt wissen Sie jetzt auch, dass das ziemlich viel mit einer entspannten Beziehung zu Gott zu tun haben kann…

Nächsten Sonntag heißt es dann wieder: Runter vom Sofa! Wenn es das Wetter zulässt, dann feiern wir um 10.30 Uhr Gottesdienst auf der Seuberth-Wiese. Dann endlich wieder live mit dem Posaunenchor. Und unter freiem Himmel auf den Bänken auch schon ohne Maske.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

EG 313,1-3 Jesus, der zu den Fischern lief (Melodie und Text hier)

„Die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen“ – was ein paar Fischer vor zweitausend Jahren am See Genezareth erlebt haben, das kommt auch in unserem Alltag vor: Dieses Gefühl, alle Mühe, Sorgfalt oder Tatkraft, die man für etwas aufgewendet hat, seien umsonst gewesen. In der biblischen Erzählung für diesen Sonntag wird genau so ein Moment von Verzweiflung und Vergeblichkeit zum Ausgangspunkt für etwas völlig Neues. Und bei uns? Darüber denkt Pfarrerin Christiane Stahlmann im Podcast nach:

Podcast zum Lukasevangelium, Kapitel 5, Verse 1-11
Bild von john Ioannidis auf Pixabay

„Fürchte dich nicht“ – das gehört zu den schönsten Sätzen, die es gibt. Der Fischer Simon hört ihn bei seinem wunderbaren Fischzug. Die Hirten hören das auf den Feldern von Bethlehem, als Jesus geboren wird. Oder die Frauen, die am Ostermorgen als erste am leeren Grab von Jesus stehen. „Fürchte dich nicht!“, das kann man gar nicht oft genug hören. Darum singen wir davon, mit Sinje Mühlich an der Orgel:

EG 630 Fürchte dich nicht (Text hier)

In der Lukaskirche gibt es ab Juli die „Sommerkinderkirche“ – verschiedene Taschen voller Geschichten und Bastelideen, die man sich ausleihen oder direkt in der Kirche auspacken kann. Und das nicht nur sonntags, sondern jeden Tag, wenn die Kirche offen ist.

Nächste Woche gibt es ein „Sonntags auf dem Sofa“-Spezial: zehn Jugendliche werden um 9 und 11 Uhr in der Lukaskirche konfirmiert. Ab dem späten Vormittag wird ein Live-Mitschnitt des ersten Konfirmationsgottesdienstes hier zur Verfügung stehen. Und in zwei Wochen, am 18.Juli, heißt es dann wieder: „Runter vom Sofa“. Denn da feiern wir Gottesdienst auf der Seuberth-Wiese, über den Dächern von Bubenreuth.

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Versöhnung – Bildquelle: Pixabay/wal_172619

Diese Woche war eine Woche des Richtungswechsels:
– Am Montag hat die Sonne ihren höchsten Stand erreicht und nun ihren Lauf wieder umgekehrt.
– Am Donnerstag war Johannistag: Johannes der Täufer rief am Jordan zur Umkehr auf und damit zu einem Richtungswechsel im eigenen Leben.
– Am Freitag war der Gedenktag des Augsburger Bekenntnisses: vor 491 Jahren haben die evangelischen Reichsstände das Schriftstück an Kaiser Karl V. übergeben. Der 25. Juni erinnert somit an einen Perspektivenwechsel in den kirchlichen Strukturen.

Im Podcast erzählt heute Vikarin Elisabeth Niekel auch von einem Richtungswechsel: von einem „Voneinander-weg“ zu einem „Aufeinander-zu“ in der Versöhnung. Die Lieder hat Organistin Sinje Mühlich eingespielt.

Podcast zu 1. Mose 50,15-21

Wie ist Versöhnung? Wie fühlt sie sich an? Dazu gibt es ein schönes Lied, das viele Umschreibungen und Bilder dafür bereithält. Versöhnung ist: wie ein Fest nach langer Trauer, ein offenes Tor in einer Mauer, wie ein Brief nach langem Schweigen … Den Liedtext finden Sie hier.

KAA 052 Wie ein Fest nach langer Trauer

Das Wochenlied für diese Woche spricht vom Vertrauen auf Gott in allen Anforderungen und Widrigkeiten des Lebens. Wenn Sie zu Hause mitsingen, empfehle ich die Strophen 1,3,5 und 6. Besonders die sechste Strophe: „Soll ich auf dieser Welt/mein Leben höher bringen/durch manchen sauren Tritt hindurch ins Alter dringen/so gib Geduld; vor Sünd/und Schanden mich bewahr,/dass ich mit Ehren trag/all meine grauen Haar. Den Liedtext finden Sie hier.

EG 495 O Gott, du frommer Gott

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Was passiert, wenn wir im Gestrüpp des Lebens verloren gehen? Auf diese Frage hat Jesus seinen Freundinnen und Freunden in Gleichnissen geantwortet. Über eine seiner Geschichten, die von einem Schaf auf Abwegen, denkt heute Prädikant Dieter Großmann nach:

Podcast zu Lukas, Kapitel 15, Verse 1-10
Foto: Dieter Großmann

Organistin Sinje Mühlich begleitet Sie auch an diesem Sonntag – in der Lukaskirche und zuhause. Singen Sie mit (den Text findet man hier) !

KAA 044 Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben

Haben Sie auf dem Sofa jemanden neben sich sitzen, der auch singen kann? Wenn ja, dann probieren Sie das nächste Lied (Text hier) doch mal zweistimmig. Man kann den Kehrvers und die Strophen nämlich gleichzeitig singen.

KAA 010 Lobe den Herrn meine Seele

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Wenn im antiken Korinth sonntags Gottesdienst gefeiert wurde, dann ging die Post ab. Nicht nur, weil es mal wieder einen Brief von Paulus vorzulesen gab. Die Korintherinnen und Korinther waren so begeistert vom Glauben an ihren Gott, dass manche nur noch unverständlich reden oder ganz entzückt stammeln konnten. Für viele damals ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Kraft des Heiligen Geistes in der Gemeinde zu spüren war. Dagegen geht es in der Lukaskirche mit Predigt, Gebeten und Liedern im Gottesdienst doch eher nüchtern-protestantisch zu. Manchen zu nüchtern, zu wenig, was Herz und Sinne anspricht. Was braucht ein Gottesdienst, damit er zu einem guten Erlebnis für alle wird? Darüber hat Paulus schon für die Gemeinde in Korinth nachgedacht. Und Pfarrerin Christiane Stahlmann denkt mit ihm für die Lukaskirche weiter.

Podcast zu 1.Korinther, Kapitel 14, Verse 1-3 und 23-25

Für uns in der Lukaskirche ist das heute ein Fest: die Gemeinde darf wieder singen, wenn auch noch mit Maske. Das ist das erste Mal, seit „Macht hoch die Tür!“ am 2.Advent verklungen ist. Ob die Begeisterung bis zu Ihnen nachhause klingt, wenn Sie mit Organistin Sinje Mühlich mitsingen?

KAA 0165 Dich rühmt der Morgen, der Text ist hier zu finden

Mit diesem Lied kann man sich Mut und Schwung ansingen um vom Glauben zu erzählen (Text hier ):

EG 225 Kommt, sagt es allen weiter

So nach und nach kehrt in unsere Gemeinderäume das Leben zurück. Noch mit vielen Vorsichtsmaßnahmen, mit Abstand und Maske, aber auch mit viel Vorfreude und Energie starten wieder erste regelmäßige Angebote: der Posaunenchor probt, die Konfirmandinnen und Konfirmanden treffen sich, die Jungschar tobt ums Haus. Mit den „Evangelischen Terminen“ rechts auf der Startseite halten wir Sie auf dem Laufenden, was wann wie beginnt. Schauen Sie immer mal wieder vorbei.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa Lieder aussuchen

Quelle: www.pixabay.com / Evgeni Tcherkasski

Heute gibt es kein klassisches Sonntags auf dem Sofa mit Predigt-Podcast und eingespielten Lieder zum Anhören. Heute gibt es stattdessen eine kleine Aufgabe für Sie: Überlegen Sie sich, welche fünf Lieder Ihnen am liebsten sind.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat dazu eine Online-Aktion gestartet: Schick uns Dein Lied!

„Lobe den Herrn“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“? „Anker in der Zeit“ oder „Von guten Mächten“? Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Genauer gefragt: Was sind Ihre TOP 5? Denn die werden für das neue evangelische Gesangbuch gesucht, das bis 2030 erscheinen soll. Zunächst digital, später auch in gedruckter Form.

Unter www.ekd.de/top5 können bis 31. Juli 2021 die persönlichen fünf Lieblingslieder eingereicht werden. Aus allen genannten Liedern wird eine gemeinsame TOP 5 gebildet, die voraussichtlich Ende dieses Jahres in der Liederapp „Cantico“ zu finden ist.

Das neue Gesangbuch wird viele Hintergrundinfos und deutlich mehr Lieder enthalten. Auf der Website www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch finden Sie viele weitere Informationen zur Entstehung des neuen Gesangbuchs, die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs und ein Anmeldeformular für den E-Mail-Newsletter, der regelmäßig erscheint.

Übrigens: das klassische Sonntags auf dem Sofa macht zwar am 6. Juni Pause, aber Gottesdienst ganz in live und Farbe gibt es in der Lukaskirche um 10 Uhr mit Prädikantin Susanne Michler.

Sonntags auf dem Sofa

Quelle: www.pexels.com / rachel claire

Erinnern Sie sich an richtig gute und tiefe Gespräche? Wann waren die? Morgens, mittags, abends oder nachts?
Oft ist es in den Nachtstunden, dass Menschen sich darauf einlassen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Von einem Nachtgespräch zwischen Jesus und Nikodemus handelt der heutige Podcast von Vikarin Elisabeth Niekel.
Die Lieder hat Sinje Mühlich an der Orgel eingespielt.

Podcast zu Johannes 3,1-13

Heute ist der Sonntag Trinitatis, der Dreieinigkeitssonntag. Anders als in der Mathematik heißt die Gleichung hier 3×1=1.
Gott ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. In allen drei Seinsformen begegnet er uns. Das folgende Lied hat genau das zum Thema: Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Den Liedtext finden Sie hier.

EG 139 Gelobet sei der Herr

Im Evangelischen Gesangbuch steht das folgende Lied in der Kategorie „Geborgen in Gottes Liebe“. Im Taufbegleiter auf www.evangelisch.de wird es auch als Tauflied empfohlen. Und was hat das nun mit Jesus und Nikodemus zu tun? Jesus hat im Gespräch indirekt auf die Taufe Bezug genommen: „Geboren aus Wasser und Geist“.
Den Liedtext finden Sie hier bei Lied 03 (ein Stück weiter unten auf der Seite).

EG 642 Wir strecken uns nach dir

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Pfingstmontag auf dem Sofa

In anderen Jahren war das ein vertrautes Bild: am Pfingstmontag pilgern tausende Menschen aus ganz Bayern zum Kirchentag auf den Hesselberg. Dieses Jahr bleibt die Festwiese leer. Aber einen bayerischen Kirchentagsgottesdienst gibt es trotzdem, ganz bequem vom Sofa aus. Einfach dem link zum Youtube-Kanal der evangelischen Kirche in Bayern folgen:

https://www.youtube.com/channel/UCUXi6fGFfGU5s0t5tXTfC7g

Und für Kinder gibt es den Kinderkirchentag. Auch den kann man von zuhause aus erleben und mitfeiern:

Fröhliche Pfingsten!

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