Konfirmationen 2022

Bildrechte: Karoline Glasow

An den Wochenenden vom 7./8. Mai und 14./15. Mai feiern 22 Jugendliche in unserer Lukaskirche ihre Konfirmation. Wir freuen uns über das JA der Jugendlichen zu ihrer Taufe und zu einem Glauben, der weiter wachsen soll – und geben ihnen gerne Gottes Segen mit auf den Lebensweg. Wer aus der Lukasgemeinde mitfeiern mag, ist in den beiden Vorabendgottesdiensten jeweils am Samstag um 17 Uhr herzlich willkommen. Im Konfirmationsgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr brauchen wir noch einmal alle Plätze für die Konfirmand:innen und ihre Gäste. Eine Ausnahme ist der Kindergottesdienst am Sonntag: da sind an beiden Wochenenden alle Kinder willkommen, die Lust auf Kindergottesdienst haben.

Um zu Hause in Gedanken mitfeiern zu können, haben wir die Konfirmationspredigt für Sie aufgenommen. Auch einige Lieder, die im Konfirmationsgottesdienst gesungen werden, finden Sie hier auf der Webseite. Sinje Mühlich hat sie eingespielt.

Das Lied „Tut mir auf die schöne Pforte“ ist für viele „das“ Konfirmationslied überhaupt. Lassen Sie sich damit einstimmen und stimmen Sie mit ein. Den Text finden Sie hier.

EG 166 Tut mir auf die schöne Pforte

„Was bleibt?“ – darüber denkt Vikarin Elisabeth Niekel in der Konfirmationspredigt nach. Sie hat sich dabei von dem Lied „Irgendwas bleibt“ der Band Silbermond inspirieren lassen. Die Predigt hat zwei Teile. Nach dem ersten Teil finden Sie einen Link zum Anhören des Liedes „Irgendwas bleibt“.

Konfirmationspredigt – Teil 1

Hören Sie sich nun das Lied von Silbermond an und klicken Sie dazu: https://www.youtube.com/watch?v=GsRuJjgyZdQ

Den Liedtext dazu können Sie hier nachlesen.

Konfirmationspredigt – Teil 2

Nach der Predigt kommt im Gottesdienst die Verlesung der Konfirmationssprüche und die Einsegnung. Vorher singen wir das Lied: „Komm, heilger Geist“. Den Text finden Sie hier.

EG 564 Komm, heilger Geist

Zum Abschluss ein Lied, das auch im Konfirmationsgottesdienst gesungen wird: Da wohnt ein Sehnen tief in uns. Den Text finden Sie hier.

KAA 074 Da wohnt ein Sehnen

Wir hoffen, Sie konnten auf diese Weise gut mitfeiern und einen Eindruck vom Konfirmationsgottesdienst gewinnen.

Bleiben Sie behütet!

Ostermontag – runter vom Sofa!

Dem auferstandenen Jesus begegnet man draußen: beim Spazierengehen oder im Garten. Sogar auf dem Friedhof! Das erzählen die Ostergeschichten. Also: runter vom Sofa, wenn es auch für Sie und euch Ostern werden soll. Falls einfach nur Spazierengehen zu langweilig ist, dann kommt einfach in der Lukaskirche vorbei. Dort gibt es am Ostermontag Ideen, nach was man unterwegs alles Ausschau halten könnte. Oder ein paar Gedankenanregungen für ein Gespräch auf dem Weg. Das geht auch mit sich selbst. Frohe und gesegnete Ostern!

Ostersonntag auf dem Sofa

Henry Purcell, Trumpet Tune, gespielt von Pascal Mühlich, Trompete und Sinje Mühlich, Orgel

Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!

Das kann man heute gar nicht oft genug sagen, hören, singen, glauben: der Tod ist besiegt. Das Leben beginnt noch einmal neu. Nichts von dem, was uns Angst macht und schreckt, hat die letzte Macht.

Singen Sie gleich mal davon, mit dem ältesten Osterlied, das sich in unserem Gesangbuch findet:

EG 99 Christ ist erstanden, den Text finden Sie hier
Bild: Elisabeth Niekel

Wie schön, wenn einem der Osterjubel heute leicht über die Lippen kommt! Für alle anderen erzählt der Evangelist Markus eine Ostergeschichte mit offenem Schluss. Und Pfarrerin Christiane Stahlmann denkt darüber nach, wie das ist, wenn man sich an Ostern erstmal überhaupt nicht freuen kann.

Podcast zum Markusevangelium, Kapitel 16, Vers 1-8

Manchmal hilft es, wenn gar nichts mehr geht, in Bewegung zu kommen. Deshalb hier noch ein Osterlied zum Mitsingen: „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“. Wer an Ostern schon mal in der Lukaskirche war, der weiß, dass man bei jedem „Halleluja“ einen österlichen Freudensprung in die Luft machen kann.

EG 100 Wir wollen alle fröhlich sein, Text hier

An den Ostertagen ist die Lukaskirche geöffnet – dort kann man sich die neue Osterkerze anschauen, die am Ostersonntagmorgen noch vor Sonnenaufgang ein erstes Mal angezündet wurde. Am Ostermontag gibt es außerdem ein paar Anregungen für einen Osterspaziergang.

Nach Ostern macht „Sonntags auf dem Sofa“ eine Pause. Wir haben in der Kirche Platz für alle, die gerne kommen wollen – und bitten auch nur noch freundlich darum, in vollen Gottesdiensten eine Maske zu tragen, wem es möglich ist. Wir freuen uns auf die Begegnung „in echt“!

Ihnen und euch fröhliche und gesegnete Ostern. Bleibt behütet!

Karfreitag zu Hause

Der Karfreitag ist ein stiller Tag. Die Kirchenglocken schweigen. Es ist ein Tag des Gedenkens an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz. Und trotzdem wird gesungen. Es sind Passionslieder, die mit ihren Moll-Tonarten in die Ernsthaftigkeit des Tages einstimmen und die Seele bewegen. Eines davon ist „Herr stärke mich, dein Leiden zu bedenken“. Sinje Mühlich hat es am Klavier eingespielt. Den Text finden Sie hier.

EG 91 Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken

In den Evangelien ist die Szene des Todes unterschiedlich beschrieben. Beim Evangelisten Johannes: „Er neigte sein Haupt und verschied“; beim Evangelisten Matthäus: „Und Jesus schrie abermals laut und verschied.“. Leise und laut: darüber spricht Vikarin Elisabeth Niekel im Podcast. Dabei wird auch Bezug auf den Urbi-et-Orbi-Segen von Papst Franziskus am 27. März 2020 genommen. Zu diesem Anlass wurde damals das Kruzifix aus der Kirche San Marcello al Croce auf den Petersplatz gebracht. Fernsehkameras fingen ein, wie die regennasse Christusfigur wirkte, als ob sie weint. Einen filmischen Eindruck davon können Sie hier einsehen.

Podcast zu Johannes 19,30 und Matthäus 27,50

Den Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“ hat das Streichquartett eingespielt (Armin Buder, Geige; Alex Stahlmann, Oboe; Christian Heßler, Bratsche; Hedwig Heßler, Cello). Der Liederdichter Paul Gerhardt hat auf Grundlage eines lateinischen Hymnus aus dem Mittelalter mit seinem Text eines der bekanntesten Passionslieder geschaffen. Den Text finden Sie hier.

EG 85 O Haupt voll Blut und Wunden

Ihnen und euch einen gesegneten Karfreitag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Heute ist Palmsonntag. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – die Woche, in der wir Jesus durch seine letzten Lebenstage begleiten. In der Lesepredigt, die Lektorin Daniela Streitenberger für Sie und Euch eingesprochen hat, geht es um Abschiedsgedanken, die Jesus mit seinen Jüngerinnen und Jüngern geteilt hat.

Podcast zu Johannes 17,1-8

Das „Wochenlied“, das uns an diesem Sonntag wieder mit allen Gemeinden zwischen Flensburg und Berchtesgaden verbindet, stimmt auf die Karwoche ein:

EG 91 Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken, Text hier

Das zweite Lied besingt die Liebe Gottes. Singen Sie mit Sinje Mühlich am Klavier mit!

EG 638 Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer., Text hier

EG 638 Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer.

In diesem Jahr können wir nach zwei Jahren Pause endlich wieder gemeinsam Ostern in der Kirche feiern. An Karfreitag und Ostersonntag können Sie noch vom Sofa aus mitfeiern. Nach dem Ostersonntag macht „Sonntags auf dem Sofa“ dann wieder eine Pause. Denn dann sind die Einschränkungen durch die Pandemie so gering, dass wir wieder mit vielen Menschen in der Kirche zusammen sein können.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Was glaubst denn du?

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich in den vergangenen Wochen viele Gedanken über das Glaubensbekenntnis gemacht – über die alten geprägten Worte ebenso wie über die Frage, wie sie selbst ihren Glauben, ihr Vertrauen, ihre Zweifel ausdrücken können. Sie lassen uns als Lukasgemeinde daran teilhaben im Gottesdienst am Sonntag, den 3.April 2022 um 10 Uhr in der Lukaskirche. Herzliche Einladung!

Konfi-Glaubensbekenntnis, entstanden aus Zeitungsschnipseln

„Sonntags auf dem Sofa“ macht heute eine Pause. Ab Sonntagabend wird es die „Konfi-Kunstwerke“ der Konfirmandinnen und Konfirmanden hier zu sehen geben. Oder Sie, Ihr macht einen Spaziergang in die Lukaskirche: Dort sind sie bis 9.April live zu betrachten.

Friedensgebet am Freitag

Die katholischen Geschwister laden zu einem gemeinsamen Gebet für den Frieden ein: freitags um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche Maria Heimsuchung.

Im Gebet haben Ängste und Sorgen, Bitten und Fragen einen guten Ort. Und wir stärken gemeinsam unsere Hoffnung, dass Frieden möglich ist.

Alle sind willkommen!

Bild: pixabay.com

Sonntags auf dem Sofa

Bild: Yohanes Vianey Lein, In: pfarrbriefservice.de

Mitten in der Passionszeit liegt der Sonntag Lätare. Sein lateinischer Name bedeutet „Freue dich“. Auf halbem Weg in Richtung Ostern kann man das helle Osterlicht schon erahnen, erste Strahlen dringen schon durch. Der Sonntag Lätare wird deswegen auch „Kleinostern“ genannt: ein Lichtblick zwischen Leid, Traurigkeit und Freude. So einen Lichtblick wollte auch Paulus der Gemeinde in Korinth schicken. Im 2. Korintherbrief schreibt er gleich im ersten Kapitel von Trost und Ermutigung in aller Bedrängnis. Vikarin Elisabeth Niekel denkt im Podcast über die Worte von Paulus nach. Die Lieder hat Sinje Mühlich an der Orgel eingespielt.

Podcast zu 2. Korinther 1,3-7

Im Johannesevangelium wird der Heilige Geist als Tröster bezeichnet, als der „Paraklet“ (von griechisch ‚parakaleo‘ – ich tröste). Von der Sehnsucht nach der tröstenden und ermutigenden Kraft des Heiligen Geistes singt das Lied „Komm, Heilger Geist“. Den Text finden Sie hier.

EG 564 Komm, Heilger Geist

Mit den warmen Temperaturen springen erste Knospen auf und lange im Boden verborgene Samen fangen an zu sprießen. Nach dem unwirtlichen Winter wieder frisches Grün, für viele auch ein Sinnbild für Ermutigung. Das Bild vom Korn in der Erde, dass neue Frucht bringt, wird im Lied „Korn, das in die Erde“ aufgegriffen. Den Text finden Sie hier.

EG 98 Korn, das in die Erde

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

„Steh auf und iss, du hast einen weiten Weg vor dir!“ So handfest und alltäglich wird einer gestärkt und ermutigt, der eigentlich schon lebensmüde war: der Prophet Elia, von dem die hebräische Bibel erzählt. Wie seine Wüsten-Zeiten und Brot-Zeiten auch uns Mut machen können, darüber denkt Pfarrerin Christiane Stahlmann im Podcast nach.

Podacst zu 1.Buch der Könige, Kapitel 19,1-8
Bild: cocoparisienne/pixabay.com

Ob Elia mitten in der Wüste zum Singen zumute war? Wahrscheinlich eher nicht. Vielleicht hätte er später, im Blick zurück, mit eingestimmt – in die Erfahrung, dass Gott auch den Weg durch die Wüste zeigt.

Lied EG 580 Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr (Text hier)

Der Krieg in der Ukraine dauert schon fast vier Wochen, und immer mehr Menschen sind auf der Flucht. Die bayrische Landeskirche unterstützt ihre evangelischen Partnerkirchen in Polen und in der Ukraine bei der Versorgung der Menschen, die in der Ukraine und in die Nachbarländer unterwegs sind. Die Kollekte im Gottesdienst der Lukaskirche ist heute für die Partnerkirchen bestimmt. Wenn Sie auch mithelfen wollen: https://www.bayern-evangelisch.de/spenden-fur-die-uikraine-5647.php

Was außerdem wichtig bleibt: das Gebet um den Frieden. Vielleicht mit diesem alten Lied, das seit Jahrhunderten um Frieden bittet:

EG 421 Verleih uns Frieden gnädiglich (Text hier)

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Aus einer alten schwarz-weißen Zeichnung wird ein grünes Hoffnungsbild, aus einem verzweifelten Gebet entsteht Vertrauen, in der dunklen Nacht schimmert schon die Morgendämmerung: In einer alten Geschichte und einem übermalten Bild entdeckt Pfarrerin Christiane Stahlmann Spuren von Hoffnung auch für uns.

Podcast zum Matthäusevangelium, Kapitel 26, 36-46
Gustave Doré: Jesus im Gebet / Übermalung von Arnulf Rainer

Manchmal hilft es etwas zu singen, was man im Reden oder Hören noch nicht ganz glauben kann. „Fürchte dich nicht!“. Sinje Mühlich begleitet an der Orgel.

EG 630 Fürchte dich nicht (Text hier)

Und manchmal hilft es zu singen, wenn einem selbst die Worte fehlen:

EG 421 Verleih uns Frieden gnädiglich (Text hier)

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

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