Sonntags auf dem Sofa

Gut zwei Wochen ist das neue Jahr jetzt alt. Was ist aus all den Wünschen zum Jahreswechsel geworden, aus dem „frohen und gesegneten neuen Jahr“, das doch hoffentlich besser werden soll als das alte? Schnell hat sich nach einem hoffnungsvollen Start wieder Ernüchterung breit gemacht. Und jetzt? Wie kann man sich da trotzdem Hoffnung und Lebensfreude bewahren? Davon erzählt eine Hochzeitsgeschichte aus der Bibel – und Pfarrerin Christiane Stahlmann hier im Podcast.

Podcast zu Johannes, Kapitel 2, Verse 1-11

Auch wenn diese Woche schon viele Christbäume abgeschmückt am Straßenrand lagen, ist nach dem kirchlichen Kalender Weihnachten noch nicht vorbei. Darum singen wir heute mit Organistin Sinje Mühlich ein Weihnachtslied:

EG 52 Wisst Ihr noch wie es geschehen

Lebensfreude kann man sich auch „ansingen“. Zum Beispiel mit diesem mittelalterlichen Tanzlied, das seinen Weg ins Gesangbuch gefunden hat:

EG 398 In dir ist Freude

Mit diesem link geht es zur „Geschichtenzeit“, einem Angebot der Kirche mit Kindern: https://www.kirche-mit-kindern.de/fileadmin/user_upload/BILDER/2020/37_Geschichtenzeit_am_Sonntag_-_17._Januar_2021.pdf

Ihnen und euch allen einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Eine Dreikönigsgeschichte

Bild Komet „Neowise“ im Sommer über der Lukaskirche: Alex Stahlmann

Es gibt Menschen, Orte oder Momente, die haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Die sind von etwas erfüllt, das nicht verborgen bleiben kann. Von der starken Strahlkraft, die von Jesu Geburt ausging, spricht das Fest der Erscheinung (griech. Epiphanias).

Bild dafür ist der helle Stern, der drei weise Männer aus dem Orient an die Krippe führte. Sie erkannten das Licht, das mit Jesus über der Dunkelheit der Welt aufging. Der 6.Januar ist ihr Tag – erst später hat die Legende aus den Sterndeutern drei Könige gemacht und ihnen Namen gegeben: Caspar, Melchior und Balthasar.

Und was, wenn die Strahlkraft des Kinds in der Krippe noch immer zu spüren ist? Nicht nur damals? Dazu hat sich die Autorin Daniela Streitenberger eine Dreikönigsgeschichte für uns ausgedacht. Hier kann man sie hören:

Daniela Streitenberger, Eine Drei-Königs-Geschichte

Viele vermissen in diesem Jahr die Sternsinger, die von Haus zu Haus gehen und an den Türen ihren Segen hinterlassen. Wer sich trotzdem einen Gruß der Sternsinger wünscht, kann entweder in die Kirche Maria Heimsuchung kommen. Dort liegen Aufkleber mit dem Segen für die Haustür aus. Oder Sie rufen bei Agnes und Hans Eger an (Tel. 25231) und hinterlassen Ihre Adresse. Dann kommt jemand vorbei und hinterlässt den Segen ohne zu klingeln.

Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus.

P.S. „Sonntags auf dem Sofa“ macht jetzt eine Pause bis die Pfarrerin aus dem Urlaub zurück ist. Alle bisher erschienenen Beiträge finden sich hier: http://www.bubenreuth-evangelisch.de/category/sonntags-auf-dem-sofa/

Neujahr auf dem Sofa

Ein neues Jahr hat begonnen – anno domini 2021, wieder ein „Jahr des Herrn“. 365 Tage liegen vor uns, geschenkte Zeit.

Vielleicht haben Sie sich für das neue Jahr etwas vorgenommen, was sich ändern soll? Oder Ihr seid voller Hoffnung, dass sich etwas ändern wird? Zu allen guten Vorsätzen und aller Zuversicht passt die biblische Jahreslosung für das Jahr 2021 aus dem Lukasevangelium: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Drei Bilder des Grafikers Jan Schletter und ein paar Gedanken von Pfarrerin Christiane Stahlmann begleiten ins neue Jahr hinein.

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(Abbildungen mit freundlicher Genehmigung des Grafikers Jan Schletter)

„Aus Gottes guten Händen“ heißt ein Lied, das sich in dem neuen Liederbuch „Kommt, atmet auf“ findet (die Nummer 031). Sinje Mühlich singt und spielt für uns von Gottes und unserer Barmherzigkeit.

Den nächsten Beitrag von „Sonntags auf dem Sofa“ gibt es mit einer Sonderausgabe zu Dreikönig am 6.Januar. Sonst macht „Sonntags auf dem Sofa“ jetzt mal Pause, denn die Pfarrerin hat Urlaub. Wir feiern weiter Gottesdienst in der Lukaskirche, sonntags um 10 Uhr.

Ihnen und Euch ein gutes und gesegnetes neues Jahr.

Silvester auf dem Sofa

Charpentier – Te Deum mit Pascal und Sinje Mühlich

Der letzte Abend im zu Ende gehenden Jahr lädt dazu ein zurück zu schauen. Das tun wir heute auch in der Lukaskirche. Wir schauen auf das, was war – und wir zünden dazu Lichter an. Jedes Licht erinnert an Menschen und Momente, die das vergangene Jahr geprägt haben. Und sie erinnern daran, dass auch in der Dunkelheit das Licht von Gottes Gegenwart zu sehen ist.

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, dann suchen Sie doch ein paar Kerzen zusammen. Vielleicht gibt es noch Kerzen am Christbaum? Fünf Stück wären gut, es tut aber auch ein einzelnes Licht. Dann gönnen Sie sich beim Hören nachher jeweils eine kurze Pause, um den eigenen Gedanken Zeit und Licht zu geben.

Kerzen an der Krippe

Für viele Menschen gehört das Lied „Von guten Mächten“ zu diesem Abend einfach dazu. Dietrich Bonhoeffer hat es zu Weihnachten 1944 gedichtet. Die fünfte Strophe passt heute besonders gut:

EG 637 Von guten Mächten treu und still umgeben

In dieser Silvesternacht wird es ohne Böller und Raketen stiller sein als sonst. Dafür hört Ihr und hören Sie vielleicht die Glocken der Bubenreuther Kirchen, die heute um Mitternacht läuten werden. Dazu kann man zum Ende und Anfang des Jahres singen, allem zum Trotz:

EG 321 Nun danket alle Gott

Ein gutes und gesegnetes neues Jahr!

Heiligabend auf dem Sofa

Informationen zu den weiteren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.

Bayrischer Posaunenchorverband: O du fröhliche

Jetzt ist es so weit: es kann Weihnachten werden. Egal, ob Sie mit allem fertig geworden sind, was Sie sich vorgenommen haben oder nicht. Egal, ob Sie alleine zuhause sind oder Menschen um sich haben. Egal, ob es am 24.Dezember schon nachmittags so weit ist oder erst an einem der Weihnachtstage spät abends… Wir feiern gemeinsam, dass Gott in diese Welt kommt. Auch in diesem Jahr.

Dazu finden Sie, findet Ihr auf dieser Seite fast alles, was es auch in einem Weihnachtsgottesdienst in der Kirche gibt. Bevor es losgeht, kann man sich noch ein Gesangbuch holen oder die Liedtexte zum Mitsingen hier nachschlagen. Vielleicht sollen auch die Lichter am Christbaum an sein oder eine Kerze brennen?

Stimmen wir als erstes in die Jubellieder der Engel auf den Feldern über Bethlehem ein:

Die Weihnachtsgeschichte aus dem 2.Kapitel des Lukasevangeliums, vorgelesen von Lektor Arndt Freytag:

Der Liederdichter Paul Gerhardt nimmt uns seit fast 400 Jahren mit seinem Weihnachtslied mit an die Krippe, lässt uns dort stehen und schauen und staunen:

Weihnachten ist anders – nicht nur dieses Jahr, sondern von Anfang an.

Darüber denkt Pfarrerin Christiane Stahlmann mit Ihnen und Euch nach. Ein Gebet und ein Segen schließen sich an.

So, und spätestens jetzt können alle mitsingen. Sinje und Pascal Mühlich begleiten uns.

Wer mag, schaltet noch das Licht aus und singt im Stehen, dann ist es fast wie in der Lukaskirche!

Seit über 60 Jahren geht die Kollekte aller Weihnachtsgottesdienste an die kirchliche Hilfsorganisation „Brot für die Welt“. Auch das geht vom Sofa aus: Brot für die Welt. Oder Sie spazieren in den nächsten Tagen mal zur Lukaskirche, dort liegen Spendentütchen für eine Unterstützung in bar aus.

Am 24.Dezember von 14.30 bis 19 Uhr und am 25./26.Dezember von 11 bis 18 Uhr bieten wir in der Lukaskirche eine „Offene Weihnachtskirche“ an. In und um die Kirche gibt es allerhand Weihnachtliches zu entdecken, unter anderem kann man das Friedenslicht von Bethlehem nachhause holen. Ein lohnendes Ziel für einen Spaziergang!

Um 22 Uhr läuten an Heiligabend die Glocken aller Kirchen in Bayern – auch der evangelischen und katholischen Kirche in Bubenreuth. Stellen Sie sich doch mit einer Kerze ans Fenster oder vor die Haustür und lauschen – in diesem Moment sind wir alle in unserer Weihnachtsfreude und Sehnsucht verbunden.

Weihnachten mit Kindern

Wer Lust auf einen Kindergottesdienst von zuhause aus hat, wird hier fündig: http://kirchemitkindern-digital.de

Unsere Nachbargemeinde Möhrendorf hat ein Krippen-Hör-Spiel aufgenommen. Das kann man ab dem 24.Dezember hier hören: https://www.moehrendorf-evangelisch.de/videos/

Ihnen und Euch fröhliche und gesegnete Weihnachten!

Bayrischer Posaunenchorverband: EG 46 Stille Nacht

Hintergrund Designed by macrovector_official / Freepik

4. Advent auf dem Sofa

Von zwei ungewöhnlichen Besuchen erzählen die biblischen Texte dieses Sonntags: von einem Besuch bei einem alten Paar, Abraham und Sara, in einem Nomadenzelt irgendwo in einer Oase. Und vom Besuch eines Engels bei einer jungen Frau in Nazareth, mehr als tausend Jahre später. So unterschiedlich die Besuche sind, so spannend ist es, ihre Gemeinsamkeiten zu entdecken. Prädikant Dieter Großmann erzählt davon:

Ansprache zu 1.Mose 18 und Lukas 1

Zuhause lässt es sich immer noch prima singen, begleitet von Sinje Mühlich. Voller Gewissheit davon, dass die gute Zeit nah ist:

EG 18 Seht die gute Zeit ist nah

Oder voller Sehnsucht, dass es hell werden möge und die Finsternis weicht:

EG 19 O komm, o komm du Morgenstern

Bis einschließlich 23. Dezember laden wir immer noch jeden Abend um 18 Uhr zu den „Adventsminuten“ in der Lukaskirche ein. Wer lieber digital unterwegs ist, kann andere Familien heute online um 17 Uhr zu einer kleinen Adventsfeier treffen (Zugang unter jugendarbeitbubenreuth@gmx.de).

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

3. Advent auf dem Sofa

Der dritte Advent ist im kirchlichen Kalender für die Wegbereiter des Krippenkinds reserviert. An diesem Sonntag stehen mal die im Mittelpunkt, die sonst eher Nebenrollen in der Vor-Weihnachtsgeschichte haben – jedenfalls in unserer Wahrnehmung. In den Evangelien wird nämlich ganz schön ausführlich von ihnen erzählt. Zum Beispiel von Zacharias, dem Vater von Johannes dem Täufer. Sie wollen mehr wissen? Hier ist seine Geschichte, mit Gedanken von Pfarrerin Christiane Stahlmann:

Predigt zum dritten Advent

Wer die Geschichte in der Bibel nachlesen will: sie findet sich im Lukasevangelium, Kapitel 1, die Verse 5-25 und 57-79.

©Photo. R.M.N. / R.-G. OjŽda / Der Erzengel Gabriel erscheint Zacharias

Heute sind alle „Sonntags auf dem Sofa“ – Hörerinnen und Hörer ganz klar im Vorteil: Sie dürfen nämlich singen! Das ist im Gottesdienst in der Lukaskirche seit dieser Woche nicht mehr erlaubt. Singen Sie also heute für uns das Lied EG 17 „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Erst gibt es ein schönes Vorspiel zum Zuhören und dann seid Ihr dran: bis zu dritten Strophe! Musikalisch begleitet werdet Ihr, werden Sie dabei von Bläserinnen und Bläsern des Bayrischen Posaunenchorverbands.

EG 17 Wir sagen euch an den lieben Advent

Hier noch ein musikalischer Gruß aus dem Gottesdienst der Lukaskirche: Markus Wilke spielt die Orgel und Dörte Scheller singt mit euch:

EG 8 Es kommt ein Schiff geladen

Noch mehr Advent?

Dann gibt es heute wieder das Online-Adventstreffen für Familien mit Kindern und andere neugierige Menschen um 17 Uhr (Zugangsdaten gibt es unter jugendarbeitbubenreuth@gmx.de). Oder die „Adventsminuten“ um 18 Uhr in der Lukaskirche.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

2. Advent auf dem Sofa

Wie wäre es heute gleich zu Beginn mit einem Lied? Sinje Mühlich hat an der Orgel einen der Megahits der Adventszeit eingespielt:

EG 13 Tochter Zion

Die zweite Kerze am Adventskranz wird angezündet. Heute ist schon zweiter Advent! Oder erst zweiter Advent? Das kommt auf die Perspektive an: ob man die einzelnen Adventssonntage geduldig erwarten kann… oder ob man am liebsten direkt vom ersten Advent zum Heiligabend springen würde. Über das Warten, das geduldige und das ungeduldige Warten denkt heute Vikarin Elisabeth Niekel mit Ihnen und euch nach.

Predigt zu Jakobus 5,7-8

„O Erd, herfür dies Blümlein bring“ – sehnsüchtig wie der Bauer im biblischen Text aus dem Jakobusbrief wartet Friedrich von Spee in seinem Adventslied „O Heiland, reiß die Himmel auf“. Ums Wachsen geht es in der 3.Strophe :

EG 7 O Heiland, reiß die Himmel auf

Heute ist nicht nur zweiter Advent, heute ist auch Nikolaustag. Wer Lust auf einen Nikolausspaziergang mit Fritz, dem Maskottchen unseres Zirkuswochenendes hat, folgt einfach den Hinweisen ab dem Schaukasten draußen vor der Kirche.

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

1. Advent auf dem Sofa

Haben Sie heute schon die erste Kerze am Adventskranz angezündet?

Wenn nicht, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit das zu tun – oder es sich mit einem anderen adventlichen Licht gemütlich zu machen. Die Lichter, die im Laufe der kommenden Adventswochen immer mehr werden, das Leben immer heller machen, gehören zu den schönsten Zeichen und Traditionen des Advent. Was gehört für Sie und Euch noch dazu? Darüber haben Konfirmandinnen und Konfirmanden nachgedacht. Ihre Ideen und Gedanken sind heute im Gottesdienst der Lukaskirche zu erleben. Und hier, wenn wir gleich miteinander verbunden sind in unserer Freude, Hoffnung und Sehnsucht.

A – D – V – E – N – T

Dieses Lied ist am 1.Advent einfach unverzichtbar. Singen Sie mit, schön laut und kräftig!

EG 1 Macht hoch die Tür

Und dieses Lied gehört zu den Adventsliedern, die ein Konfirmand für diesen Sonntag ausgesucht hat.

EG 11 Wie soll ich dich empfangen

Nachdem auf dem Sofa niemand mit dem Klingelbeutel vorbei kommt, legen wir Ihnen die Kollekte des heutigen Sonntags digital ans Herz. Am 1.Advent kommt die Kollekte aller evangelischen Gottesdienste in Deutschland „Brot für die Welt“ zugute. Damit Frieden und Gerechtigkeit wachsen und Hunger überwunden werden kann. Wenn Sie mithelfen wollen: https://www.sonntagskollekte.de/kollekte-137/

Weiter unten findet Ihr, finden Sie noch mehr Advent: jeden Sonntag gibt es ein Online-Adventstreffen für Familien mit Kindern. Und ab heute jeden Abend um 18 Uhr die „Adventsminuten“ in der Lukaskirche.

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Zwei Namen hat dieser Sonntag: Totensonntag – Ewigkeitssonntag.

Zurückblickend der eine: Totensonntag. Heute erinnern wir uns noch einmal an all die Menschen aus den Bubenreuther Kirchengemeinden, die im vergangenen Jahr gestorben sind. Im Gottesdienst der Lukaskirche nennen wir ihre Namen und zünden Kerzen für sie an.

Bild: Manfred Richter / pixabay

Verheißungsvoll der andere: Ewigkeitssonntag. Heute hören wir auch von der Hoffnung, die wir als Christinnen und Christen angesichts des Todes haben. Wir hören von dem Gott, der uns aus dem Tod herausruft in ein neues Leben. Ein Leben, von dem wir nur vorsichtig, tastend, in Bildern reden können… und von dem wir hoffen, dass es darin kein Leid, kein Geschrei, keinen Schmerz mehr geben wird und alle Tränen abgewischt werden.

Podcast zu Offenbarung 21,1-7

Von der Erwartung des himmlischen Jerusalem erzählt ganz plastisch das Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Stimmen Sie ein mit Sinje Mühlich an der Orgel.

EG 147 Wachet auf, ruft uns die Stimme

Und in diesem Lied liegt für viele Menschen Trost:

EG 637 Von guten Mächten wunderbar geborgen

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

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