Sonntags auf dem Sofa

Aus einer alten schwarz-weißen Zeichnung wird ein grünes Hoffnungsbild, aus einem verzweifelten Gebet entsteht Vertrauen, in der dunklen Nacht schimmert schon die Morgendämmerung: In einer alten Geschichte und einem übermalten Bild entdeckt Pfarrerin Christiane Stahlmann Spuren von Hoffnung auch für uns.

Podcast zum Matthäusevangelium, Kapitel 26, 36-46
Gustave Doré: Jesus im Gebet / Übermalung von Arnulf Rainer

Manchmal hilft es etwas zu singen, was man im Reden oder Hören noch nicht ganz glauben kann. „Fürchte dich nicht!“. Sinje Mühlich begleitet an der Orgel.

EG 630 Fürchte dich nicht (Text hier)

Und manchmal hilft es zu singen, wenn einem selbst die Worte fehlen:

EG 421 Verleih uns Frieden gnädiglich (Text hier)

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Schild beim John-Cage-Projekt im Burchardikloster in Halberstadt.

Heute ist der erste Sonntag in der Passionszeit, die am Aschermittwoch begonnen hat. Die Passionszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnung auf das Wesentliche: Was ist wirklich wichtig und worauf kann ich verzichten? Wo stehe ich gerade und was will ich verändern? Fastenkalender und verschiedene Fastenaktionen wie das Klimafasten geben Anstöße dazu.

In diesen Tagen ist uns ganz ohne Anstöße von Fastenkalendern und Fastenaktionen deutlich geworden, was wirklich zählt: es ist der Frieden und die Sicherheit. Um Frieden bittet das erste Lied: „Gib Frieden, Herr, gib Frieden“. Den Text zum Mitsingen finden Sie hier (dort finden Sie auch einige interessante Informationen rund um die Entstehung dieses Liedes) und das Video zum Anklicken zum Mitsingen hier unten:

Wie man in unruhigen Zeiten „Diener Gottes“ sein und Hoffnung geben kann, das hat Paulus in seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth geschrieben. Vikarin Elisabeth Niekel denkt in ihrem Podcast darüber nach, was die Worte von Paulus hier und heute für uns bedeuten können und wie wir uns als Dienerinnen und Diener Gottes erweisen können.

Podcast zu 2. Korinther 6,1-10

„Ach bleib mit deiner Gnade“ ist das Wochenlied für diese Woche. Es könnte passender nicht sein. Stimmen Sie mit ein, den Text finden Sie hier und die Musik im Video dazu hier unten:

Gegen die Angst und für die Hoffnung zu singen, kann uns in diesen unruhigen Zeiten Zuversicht gewinnen lassen. Das letzte Lied für heute ist inspiriert von den mutmachenden Worten des Psalms 91. Hören Sie hier „Gott ist es, der mich bergen wird“ (der Text zu diesem Lied aus dem Liederbuch „Kommt, atmet auf“ ist leider nicht online verfügbar):

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Friedensgebet für zuhause

Wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind, wie gefährdet unsere Ordnungen, das erleben wir in diesen Tagen. Wütend und fassungslos erleben wir, wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden. Wie am Rand Europas ein Krieg tobt. Was geschieht als Nächstes? Welchen Informationen können wir trauen? Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde? 

Als Christinnen und Christen können wir beten – und Gott unsere Klage, unsere Fragen, unsere Bitte und Hoffnungen hinhalten.

Wenn Sie mögen, dann zünden Sie dazu eine Kerze an.

Lebendiger Gott,

Wir haben keine Macht über Leben und Tod,
Wir haben keinen Einfluss auf die Machthaber dieser Welt,
Wir haben keine Mittel gegen Panzer und Raketen.
aber wir können dich anrufen,
dich, unseren Gott.

Sieh du die Not.
Sieh unsere Angst.

Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz,
innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung.
Wir bringen dir unsere Sorgen.
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten,
und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.

Höre, Gott, was wir dir in der Stille sagen: …

Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten
– für uns und für das Leben und für die Freiheit
und gegen den Terror der Diktatoren, –
denn du, unser Gott, alleine.
Halleluja, Kyrie eleison. Herr Gott, erbarme Dich!
Amen.

Bild: Susanna Haßel

Auch unsere Kirche ist jeden Tag geöffnet. In diesen Mauern ist mit Blick auf das Kreuz und den auferstandenen Christus schon viel gebetet worden – vielleicht kann der stille Raum auch für Sie und für Dich ein Ort der Zuflucht sein, wenn Angst und Sorgen groß werden.

Wer im Moment schlecht einschlafen kann, dem hilft vielleicht auch ein Abendgebet. Die lutherischen Kirchen Deutschlands veröffentlichen jeden Abend ein kurzes Gebet, mit dem man mit vielen anderen verbunden ist. Das finden Sie hier: https://www.velkd.de/gottesdienst/abendgebet.php

Sie wollen, Ihr wollt die Menschen in der Ukraine darüberhinaus unterstützen? Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden. Hier kann man mithelfen: https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine. Herzlichen Dank!

Weltgebetstag 2022: „Zukunftsplan Hoffnung“

An jedem ersten Freitag im März ist der Weltgebetstag. Schon seit über 100 Jahren laden Frauen aus verschiedenen Nationen in über 150 Ländern zum gemeinsamen Gebet ein. In jedem Jahr kommt die Gottesdienst-Liturgie aus einer anderen Region, dieses Jahr aus England, Wales und Nordirland.

Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft – gerade jetzt. Die Corona-Pandemie verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschüttert der Krieg in der Ukraine das Gefühl von Sicherheit in Europa. Er macht sprachlos und fassungslos. Als Christen glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang! Der Bibeltext des Weltgebetstags 2022 aus Jeremia 29,14 lässt diese Hoffnung aufleuchten: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…“

Zum Weltgebetstag 2022 hat eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christlichen Konfessionen und Kirchen gemeinsam die Gebete, Gedanken und Lieder ausgewählt. Die Frauen sind zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt und stammen aus England, Wales und Nordirland. Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden sie ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Gemeinsam wollen sie Samen der Hoffnung aussäen in ihrem Leben, in ihren Gemeinschaften, in ihrem Land und in dieser Welt.

In diesem Jahr findet der Weltgebetstag online statt. Auf BibelTV wird am 4. März um 19 Uhr der zentrale Weltgebetstags-Gottesdienst für Deutschland ausgestrahlt (Wiederholungen werden am Samstag, 5. März 2022 um 14:00 Uhr sowie am Sonntag, den 6. März 2022 um 11:00 Uhr gesendet). Er wird darüber hinaus auch auf der Webseite www.weltgebetstag.de online abrufbar stehen (unter Aktuelles). Außerdem wird der Online-Gottesdienst auf www.youtube.com zu finden sein (dazu „Weltgebetstag der Frauen Deutsches Komitee e.V.“ eingeben).

Die Projekte des Weltgebetstags sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie mit. Einfach den QR-Code scannen und über das Online-Formular spenden:

Bankverbindung: Weltgebetstag der Frauen e.V., Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC: GENODEF1EK1

Sonntags auf dem Sofa

Wie kann man beschreiben, was Gottes Wort in einem Menschen bewirkt, wie Sätze und Gedanken aus der Bibel einen Menschen verändern können? Darüber haben schon die ersten Christinnen und Christen nachgedacht. Pfarrerin Christiane Stahlmann nimmt Sie im Podcast heute mit in die Zeit des Neuen Testaments, als ein Brief zu dieser Frage geschrieben werden soll…

Podcast zum Hebräerbrief, Kapitel 4, 12-13

„Ein Wort, von Gott gegeben, tut Herz und Seele gut“ – diese Zeilen kann man in einem fröhlichen Morgenlied mit Sinje Mühlich an der Orgel mitsingen.

KAA 016 Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (Text hier)

Am nächsten Sonntag, dem 27.Februar 2022 macht „Sonntags auf dem Sofa“ eine Pause. Herzliche Einladung zum Gottesdienst in der Lukaskirche um 10 Uhr mit Prädikantin Angelika Faber-Fröhlich. Am 6.März sind wir voraussichtlich mit dem nächsten Beitrag hier wieder zurück.

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Alle zwei Jahre ist er ein großes und fröhliches Fest : der Deutsche Evangelische Kirchentag. 2023 werden hoffentlich mehr als hunderttausend Menschen in Nürnberg und Umgebung fünf Tage lang gemeinsam nachdenken, diskutieren, feiern, singen, lachen, essen, etwas anpacken und über Gott und die Welt ins Gespräch kommen. An diesem Sonntag steht schon mal ein Bibelwort im Mittelpunkt des Gottesdienstes, das auch den Kirchentag prägen wird: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ . Pfarrerin Christiane Stahlmann denkt mit Ihnen und euch darüber nach:

Podcast zu Psalm 31,16

Von der Zeit mit all ihren guten und schweren Erfahrungen erzählt ein Lied aus unserem Gesangbuch. Stimmen Sie mit Sinje Mühlich an der Orgel mit ein:

EG 592 Du schenkst uns Zeit

Sie wollen mehr wissen über den Kirchentag in Nürnberg? Unter http://www.kirchentag.de gibt es alle Infos über das geplante Programm, wie man dabei sein oder mitmachen kann.

Oder Sie werfen mal einen Blick auf den offiziellen Trailer:

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Die Jünger in Seenot (Bildquelle: Pixabay)

Für die christliche Gemeinde gibt es viele Bilder und Vergleiche. Eines davon ist das eines Schiffes, das durch das Meer der Zeit fährt. Davon handelt das Nr. 589 im Evangelischen Gesangbuch. Sinje Mühlich hat es für uns eingespielt. Den Liedtext finden Sie hier.

EG 589 Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

Wasser ist ein besonderer Stoff. Es kann flüssig, gefroren und gasförmig sein. Wasser erhält Leben, Wasser kann aber auch den Tod bringen. Im Wasser kann man schwimmen, aber auch untergehen. Einmal sind zwei sogar auf dem Wasser gelaufen. Wie es dazu kam und was danach passierte, davon erzählt Vikarin Elisabeth Niekel im Podcast.

Podcast zu Matthäus 14,22-33

„Du bist da, bist am Anfang der Zeit“: Ein Lied voller Zuversicht und Vertrauen in Anlehnung am Psalm 139 . Den Liedtext finden Sie hier.

KAA 034 Du bist da, bist am Anfang der Zeit

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

„Wunder – wer glaubt denn so was?“ So lautete die Schlagzeile der Weihnachtsausgabe in der Wochenzeitung „Die Zeit“. In unserem durchgetakteten Alltag geht es um Fakten, Zahlen, Daten, Regeln. Trotzdem gibt es Momente im Leben, in denen Menschen auf ein Wunder hoffen Lektor Arndt Freytag hat Gedanken zum Umgang mit Wundern für Sie aufgenommen, ausgehend von einer Geschichte aus dem Neuen Testament.

Podcast zu Matthäus, Kapitel 8, Verse 5-13

In den Wochen nach Weihnachten stecken die Lieder, die wir singen, noch voll weihnachtlicher Bilder und Begriffe. Singen Sie mit, von Licht und Stern:

EG 70 Wie schön leuchtet der Morgenstern, Text hier

Und vom Kommen Gottes und großer Freude – Sinje Mühlich an der Orgel begleitet Sie dabei.

EG 66 Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude

EG 66 Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude, Text hier

Wenn Sie und Ihr auch mal wieder Lust auf einen Gottesdienst in der Lukaskirche habt: wir feiern weiter mit Abstand und Maske Gottesdienst und Kindergottesdienst, jeden Sonntag um 10 Uhr.

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Sonntags auf dem Sofa

Wisdom – Weisheit. Was zählt? Die menschliche oder göttliche Weisheit? (Bildquelle: Pixabay)

„Der denkt, er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen“: so sagt man manchmal über einen Menschen, der sich für besonders klug und weise hält und das auch noch zur Schau trägt. Doch mit der menschlichen Weisheit ist es manchmal nicht allzuweit her. Statt sich in etwas zu versteigen, kann es auch mal klug sein, sich selbst und seine Meinung nicht als der Weisheit letzter Schluss anzusehen. Um das Verhältnis von menschlicher und göttlicher Weisheit schreibt Paulus im 1. Brief an die Korinther im 2. Kapitel. Darüber spricht Vikarin Elisabeth Niekel im heutigen Predigtpostcast. Organistin Sinje Mühlich hat die Musik an der Orgel eingespielt.

Podcast zu 1. Korinther 2,1-10

Singen tut gut. Mit der beschwingten Melodie von „In dir ist Freude“ fällt es hoffentlich leicht mit einzustimmen. Die Melodie geht übrigens auf ein italienisches Tanzlied zurück. Daher kommt der muntere Rhythmus, der teilweise im Kontrast zu der Tiefe des Textes steht. Den Liedtext finden Sie hier.

EG 398 In dir ist Freude

Den Text zum zweiten Lied finden Sie hier. Viel Freude beim Mitsingen daheim!

EG 198 Herr, dein Wort, die edle Gabe

Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag. Bleibt behütet!

Neujahr auf dem Sofa

Das Jahr 2022 hat begonnen! Was wird dieses Jahr mit sich bringen? Das wissen wir noch nicht. Manche schauen gespannt und mit Freude in das neue Jahr, manche sehen sich auch vor große Herausforderungen gestellt und sind sorgenvoll. Eines aber ist sicher: Gott geht mit, auf ihn können wir bauen.

Das kommt auch in der diesjährigen Jahreslosung zum Ausdruck: Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen (Johannes 6,37).

Vikarin Elisabeth Niekel denkt im Podcast über die Bedeutung der Jahreslosung nach. Denkanstöße hat sie dabei von einer Postkarte bekommen, die in der editionahoi von Susanne Niemeyer und Andreas Kasparek gestaltet wurde.

Auch musikalisch können wir uns das neue Jahr einstimmen, mit dem Lied „Jesus soll die Losung sein“. Es wurde an der Orgel von Sinje Mühlich eingespielt. Den Liedtext finden Sie hier.

EG 62 Jesus soll die Losung sein
Postkarte (Vorderseite) zur Jahreslosung 2022 von der editionahoi (Andreas Kasparek/Susanne Niemeyer)

Podcast von Vikarin Elisabeth Niekel zur Jahreslosung 2022 – „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Johannes 6,37b)

Postkarte (Rückseite) zur Jahreslosung 2022 von der editionahoi (Andreas Kasparek/Susanne Niemeyer)

Die diesjährige Jahreslosung stammt aus dem 6. Kapitel des Johannesevangeliums. Einige Kapitel weiter findet sich das berühmte Jesuswort: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Dazu wurde das folgende Lied gedichtet und vertont. Den Text finden Sie hier.

KAA 044 Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben

„Sonntags auf dem Sofa“ macht am kommenden Sonntag, 9. Januar 2022, Pause. „Live und in Farbe“ ist dann aber wie gewohnt um 10 Uhr Gottesdienst in der Lukaskirche mit Prädikant Hubert Mühlrath. Herzliche Einladung!

Wenn Ihnen die Postkarte zu Jahreslosung gefällt: wir legen einige Exemplare nach dem Neujahrsgottesdienst um 10 Uhr in der Kirche aus. Sollten diese vergriffen sein, gibt es Nachschub auf www.editionahoi.de

Ihnen und euch gesegnete Tage. Bleibt behütet!

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